DIE KATZE KANN MIT IHRER GESTIK WÜNSCHE UND FORDERUNGEN ZUM AUSDRUCK  BRINGEN

Die Körperhaltung und Mimik einer Katze werden von ihren Gefühlen und Stimmungen automatisch ausgelöst, ob sie nun gerade Lust dazu hat oder nicht. Ihre Gestik hingegen kann sie etwas besser steuern. Sie kann damit Wünsche und Forderungen zum Ausdruck bringen, Gefühlslagen zeigen und Warnungen aussprechen.

Wenn sie ihre Nase reibt so ist das der höchste Vertrauensbeweis und Liebesbeweis. Damit zeigt die Katze ihre zärtlichen Gefühle.

Wenn sie Köpfchen gibt so ist das ein Schmuseverhalten. Damit umwirbt die Kätzin den Kater und den Menschen.

Wenn sie sanfte Berührungen mit der Pfote ausführt so ist das eine Liebkosung. Damit bringt sich die Katze in Erinnerung.

Wenn sie mit den Barthaaren abtastet so bedeutet das Zärtlichkeit, kennen lernen oder beschnuppern.

Wenn sie sich auf den Rücken rollt so bedeutet das, dass sie sich sehr wohl fühlt. Gleichzeitig ist das eine Aufforderung zum Bauchkraulen.

Wenn sie um die Beine streicht so ist das eine Begrüßung. Die Katze möchte damit auch versuchen etwas zu erbetteln wie zum Beispiel Futter.

Wenn sie etwas anspringt so ist das eine Auffforderung zum Spiel. Kann aber auch Ärger oder Abreagieren des Jagdinstinkts bedeuten.

Wenn sie die Pfote leicht hebt so ist das eine Warnung und bedeutet: komm nicht näher!

Wenn sie tretelt bedeutet das Wohlbehagen.

Wenn sie leckt bedeutet das Liebkosung. Zum Beispiel das Belecken der nackten Zehen. (Katzen lieben den salzigen Geschmack)

Wenn sie den Kopf wegdreht bedeutet das Verlegenheit oder Scham.

Wenn sie ihr Mäulchen leckt so ist das die Vorfreude auf das Futter.

Wenn sie gähnt so fühlt sie sich gelangweilt.

Wenn sie mit der Schwanzspitze wackelt so signalisiert sie damit ihren Unmut. wenn man diese Drohung unbeachtet läßt und die Katze trotzdem streichelt oder ärgert, so wird sie entweder die Flucht ergreifen oder ihre Krallen ausfahren.

 

Hauskätzin Amelia beim DehnenVorwiegend lassen sich die meisten Säugetiere in Erregungszuständen zu Lautäußerungen hinreißen, sind aber sonst eher wortkarg. Unsere Katzen hingegen besitzen ein reichhaltiges Repertoire lautlicher Äußerungen. Mit diesen lautlichen Äußerungen können sich die Katzen untereinander und mit anderen Zeitgenossen verständigen und sogar unterhalten. Katzen können nicht nur miau sagen sondern sie können auch kreischend schreien, spucken und fauchen, maunzen, gurren, schnurren, knurren und grollen. Katzen

Britisch Kurzhaar Kater Sokrateskönnen nicht nur miau sagen sondern sie können auch kreischend schreien, spucken und fauchen, maunzen, gurren, schnurren, knurren und grollen. All das können sie mit unterschiedlichstem Ausdruck und in zahlreichen Tonlagen. Wenn man den Wortschatz einer Katze grob einteilen wollte so könnte man ihn in fordernde Töne, Plaudertöne, Erregungslaute und Rufsignale einteilen. Es hat bisher noch niemand verbindlich nachgewiesen wieviele Varianten es innerhalb dieser Gruppen gibt. Bis heute wird über die

Britisch Kurzhaar Kater Sokrates beim EntspannenBedeutung und Erzeugung des Schnurrens diskutiert. Das Schnurren der Katze entwickelt sich bereits vom 6.Lebenstag an. Produziert wird es während der Einatmung und der Ausatmung. Vermutet wird ein Zusammenwirken der Vibration des Kehlkopfes und der eigentlichen Lauterzeugung an den Stimmbändern. Ein leises Schnurren ist eine Bitte. Ein lautes Schnurren ist ein Dankeschön. Damit zeigt die Katze an, dass sie das bekommen hat was sie wollte. Ein Schnurren kann auch ein beruhigendes Signal der Mutterkatze an

Waldkatze Fabienne die Erhabeneihr Junges sein.  Das Kätzchen wiederum bestätigt der Mutter durch Schnurren, das es ihm gut geht. Das Schnurren einer höherrangigen Katze zeigt der untergeordneten Katze, ich werde dich nicht angreifen. Wenn Katzen Angst haben oder bedroht werden schnurren sie. damit wollen sie vermitteln, dass sie harmlose kleine Wesen sind, die keine Gefahr darstellen. Katzen die verletzt oder krank sind schnurren. Sie wollen sich damit selbst trösten und anderen mitzuteilen, dass es ihnen nicht gut geht. Das Schnurren kann auch auf

Hauskatze Mina regt nichts aufeine fröhliche, glückliche und zufriedene Katze hinweisen.

 

 

Miauen Damit begrüßt oder ruft die Katze ihren Partner oder versucht Ihm etwas zu erzählen. Wenn das Miauen sehr hell klingt, dann lässt das auf Missstimmung schließen.

Maunzen Damit plaudert die Katze entspannt mit ihrem Menschen. Aber auch wenn die Katze gelangweilt oder verdrossen ist dann wird sie herummaunzen. Maunzen kann aber auch Nörgelei oder leise bedeuten. Katzen maunzen aber auch um dem Menschen etwas abzubetteln, wie zum Beispiel ein Leckerli.

Gurren Dabei handelt es sich fast immer um ein zartes Liebesgeflüster. Katzen wenden dieses Gurren auch in Schmusestunden gegenüber menschlichen Partnern an.

Knurren und Grollen Damit drücken Katzen Unsicherheit, Angst oder verhaltene Wut aus. Wenn die Katze diese Laute von sich gibt kann sie unter Umständen damit Angriffsbereitschaft ausdrücken, daher ist Vorsicht geboten.

Kreischendes Schreien Hiermit drückt die Katze große Bedrängnis oder große Not aus.

Fauchen Damit drückt die Katze Schrecken, Angst, Wut und manchmal auch Verlegenheit oder Unsicherheit aus. Also auch hier- vorsicht!

Spucken Damit droht und warnt die Katze. Es sieht zwar sehr böse aus, ist aber doch eher harmlos weil sich die Katze im Falle eines Falles dann meistens zurückzieht.

 

Main Coon Kätzchen Luna ganz unschuldigLautes und deutliches Miauen Kann auch manchmal wie »mau«, »mao« oder »ma« klingen. Am häufigsten bringen junge Katzen nur ein »Miau« heraus. Wie es die jeweilige Situation erfordert kann die erwachsene Katze dem »Miau« einen fragenden, freudigen, zufriedenen, gelangweilten, rufenden, erregten unzufriedenen, klagenden, oder sonstigen Klang geben. Abwandlungen des Miauens sind das Maunzen und das Gurren. Die Katzenmutter stößt eine ganz spezielle Art

Norwegische Waldkatze Männchen Franky baut Luftschlösserdes Gurrlauts aus, so wurde festgestellt, wenn sie ihren Jungen Beute zum Jagdunterricht mitbringt. Die jungen Katzen können am Tonfall dieses Gurrens erkennen, ob die Katzenmamma eine ungefährliche Beute wie zum Beispiel eine Maus, oder eine gefährliche Beute wie zum Beispiel eine Ratte im Maul trägt. Die jungen Katzen verhalten sich dann entsprechend. Wenn man einer Katze ins Gesicht bläst, fährt sie erschrocken zurück. Sie hat den Eindruck, als würde sie von einer Artgenossin angefaucht. Um diesen stimmlosen

Katze Fabienne Abwehrlaut zu erzeugen, öffnet die Katze das Maul, zieht die Oberlippe nach oben, wölbt die Zunge hoch und stößt kurz und kräftig Atemluft aus. Bevor eine Katze so richtig losfaucht, zeigt sie eventuell erst die damit verbundene Mimik ohne Luftausstoß. So mancher Gegner lässt sich schon allein davon beeindrucken. Das Fauchen wird nicht nur von Katzen, sondern auch von vielen anderen Tieren verstanden. Ein kurzes, heftiges Fauchen nennt man Spucken. Zur Unterstützung dieser Warnung schlägt das Tier mit den

Roter Kater Sadam Vorderpfoten auf den Boden. Das wirkt gefährlich und hindert unter Umständen einen Gegner daran, sich auf weitere Streitigkeiten einzulassen.